Die 10 wichtigsten WordPress Standard-Plugins

WordPress installieren ist einfach, sehr einfach sogar. Die berühmte 5 Minuten Installation reicht aber in der Regel nicht aus. Erst durch den Einsatz verschiedener Plugins wird WordPress zu dem mächtigen CMS, welches sich dann vor Typo3 & Co nicht mehr verstecken braucht. Hier eine Zusammenstellung der meiner Meinung nach wichtigsten zehn Plugins.

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1. Advanced Custom Fields

Klar, man kann benutzerdefinierte Felder auch händisch anlegen, aber warum kompliziert, wenn es mit ACF so unfassbar einfach geht. Mit dem Tool können Daten strukturiert erfasst; die Contenteingabe also beliebig um weitere Felder erweitert werden. Wann, wo und in welcher Form die zusätzlichen Felder angezeigt werden kann sehr genau definiert werden (z.B. In Bezug auf Custom Types, bestimmte Kategorien, etc.)

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2. WP RSS Images

WP RSS Images ist ein kleines Tool, welches die von WordPress generierten Feeds automatisch um das Beitragsbild bzw. wenn keines vorhanden ist um das erste im Artikel platzierte Bild ergänzt. Das ist sehr schön um einen sauberen Feed zu bekommen, welcher dann beispielsweise via RSS Grafitti in die Facebook Chronik gestreamt wird.

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3. CryptX

Super Plugin um die E-Mailadressen vor Spambots zu schützen. Dank Unicode bzw. JavaScript-Verschleierung bleibt das Postfach weitestgehend vor Werbemails verschont. Tolles Zusatzfeature: Das Plugin verlinkt erkennt alle Mailadressen und verlinkt sie automatisch.

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4. Breadcrumb NavXT

Der Name sagt bereits alles. Mit diesem Plugin kann ein Brotkrumen-Pfad erzeugt und ausgegeben werden. Dank umfassender Einstellungensmöglichkeiten kann die Art und Weise sehr individuell festgelegt werden.

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5. Shortcoder

Der Shortcoder ist ein kleines Plugin mit dem es möglich ist kleine und große HTML-Codeschnippsel kontrolliert abzulegen und zu verwalten. Jeder dieser Codes ist dann mit einem Shortcode ausführbar. So können komplexe Inhalte einfach in Artikel und Seiten integriert werden – ohne dass WordPress die Codes beschädigt. Das ist beispielsweise bei Google Maps interessant. Zusätzlich können auch Parameter übergeben werden.

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6. WP-PageNavi

Mit der WP-PageNavi kann eine schicke Seitennavigation erzeugt werden. WordPress zeigt normalerweise nur Vor- bzw. Zurück-Links. Mit dem Plugin kann man die einzelnen Seiten direkt ansteuern und Regeln festlegen ab wann beispielsweise Seiten in der Ausgabe ausgelassen werden sollen uk Platz zu sparen (1, 2, 3, 4, 5 … 9, 10).

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7. Page Excerpt

Dieses Plugin erweitert die Seiten um das Feld „Auszug“ wie man es von Posts gewohnt ist. Kleine Funktion, große Wirkung. Die Grundlage für Seitenteaser!

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8. Contact Form 7

Das Plugin für die WP-gestützte Formularerstellung. Dank AJAX-Submit auch recht gut um überflüssigem Spam und Captcha-Abfragen vorzubeugen.

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9. Easy FancyBox

Mit dem Plugin können Bilder automatisch beim Klick in einer FancyBox geöffnet werden – auch kompatibel mit Galerien. Wahrscheinlich gibt es inzwischen schon schickere Alternativen, aber ich mag die FancyBox sehr. Interessante Alternative für Galerien ist die Jetpack Tiled Gallery, welche es auch ohne Jetpack gibt.

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10. All in One SEO Pack

Bei SEO-Plugins gehen die Meinung bzgl. Nutzen und Effektivität weit auseinander. Ich persönlich setze seit Jahren auf das All in One SEO Pack.

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Update: 10+1. Google XML Sitemaps

Da habe ich mir so lange Gedanken gemacht und eines der wichtigsten, möglicherweise sogar für Blogger DAS wichtigste Plugins vergessen: den Google XML Sitemap Generator. Damit können in den Webmaster-Tools der Suchmaschine perfekt und vor allem automatisiert aufbereitete Sitemaps im XML-Format eingebunden werden.

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5 Gedanken zu „Die 10 wichtigsten WordPress Standard-Plugins

  1. Gute Liste, vor allem die Advanced Custom Fields, Contact Form 7 und CryptX Plugins sind essentiell und so wunderbar zeitsparend.

    Ich wollte bei der Gelegenheit mal kurz meinen Senf zu ein, zwei Plugins dazugeben:

    #7 Page Excerpts geht auch ganz easy über die functions Datei mit add_post_type_support( 'page', 'excerpt' );.

    Was #4, #10 und #10+1 betrifft, kannst Du mit dem SEO Plugin von Yoast gleich alle drei dinge in Einem haben – vielleicht hast Du das schon mal angetestet; ich find’s jedenfalls sehr gelungen.

    Man kann übrigens auch das in WordPress eingebaute Thickbox-Script für alle verlinkten Bilder nutzen. Praktisch – nützt allerdings nur, wenn man auf’s Aussehen nicht soviel Wert legt 😀

  2. Habe mir schon fast gedacht, dass die Page Excerpt Funktion mehr oder weniger mit einer Zeile Code in der functions.php erreicht werden kann. Habe da nur nie nach recherchiert. Danke für den Tipp!

    Das Yoast SEO Plugin werde ich bei einem der nächsten Projekte mal ausprobieren. Gut, wenn es gleich mehrere essentielle Funktionen abdeckt. Dann wird die Plugin-Liste nicht so elendig lang 😉

  3. Yoast SEO finde ich auch sehr gut!
    Aber „wp-typography“ sollte auch viel bekannter sein. Leider wird es scheinbar nicht mehr so gepflegt wie früher, sodass es sich mit einigen wenigen Plugins nicht verträgt (Bei mir bisher noch nicht, wohl aber bei Kollegen). Aber ist echt nützlich, vor allem für Blogs mit längeren Texten.

  4. Yoast habe ich gerade heute mal ausprobiert. Vor einigen Jahren, wo ich erstmals SEO-Plugins einsetzen wollte, war es lange nicht so gut wie AioSEO. Der heutige Eindruck ist sehr positiv. Yoast deckt halt noch mehr Funktionen ab und wirkt dabei ziemlich rund. Guter Tipp!

  5. Eine tolle Liste, aber neben ACF (Advanced Custom Fields) sollte auch CPT (Custom Post Type UI [https://wordpress.org/plugins/custom-post-type-ui/]) zu den „must have“ Plugins gehören.

    Gerade die Kombination dieser beiden Plugins machen WordPress zu einem wahren Schweizer Taschenmesser 😉

    PS: Zu CryptX sage ich nichts, da ich voreingenommen bin :)

    Grüße
    Ralf


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