Ausprobiert: Smartlight Philips hue im Praxistest

Seit ich das erste Mal vor über zehn Jahren einen Ambilight-Fernseher von Philips im Elektromarkt gesehen hatte, war ich Fan von den tollen Lichtspielereien des niederländischen Unternehmens. Nach Ambilight und den LivingColors-Leuchten sind die nun völlig individualisierbaren hue Lampen die logische Konsequenz. Ein Praxistest.

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Das hue Starterset

Es ist nicht unbedingt ein günstiger Spaß, dennoch ist das hue Starterset sein Geld wert – insbesondere für Menschen wie mich, die schon immer lichtbegeistert unterwegs waren. Das Paket kostet ungefähr 190 Euro und enthält neben drei High-Tech-LEDs auch die hue Bridge mit der die einzelnen Leuchten per Funk angesteuert werden können.

Super einfache Installation von Bridge und LEDs

Von Haus aus sind die Lampen schon mit der Bridge verknüpft und somit sofort einsatzbereit. Also alles ausgepackt, die Leuchtmittel in die E27 Fassungen geschraubt, die Bridge via mitgeliefertem Ethernetkabel an den Router angeschlossen, die offizielle App aufs Smartphone geladen (iOS und Android) und der Spaß kann beginnen. Wer noch eine LivingColors Iris hat (ab Generation 2, erkennbar an der runden Fernbedienung), kann diese durch einen nicht dokumentierten Trick ebenfalls in das hue-System einbinden.

Integration der LivingColors Leuchten (Pairing)

Der sauberste Weg ist direkt vor der ersten hue-Inbetriebnahme die Bridge und die alte LivingColors Fernbedienung zu resetten (jeweils auf der Rückseite). Dadurch gehen alle Einstellungen und Szenen verloren, wenn allerdings ohnehin noch nichts eingestellt wurde, ist der Verlust zu verschmerzen. Der Ablauf schaut dann so aus (Vorsicht: ohne Gewähr!):

  • Zurücksetzten von LivingColors Fernbedienung und hue Bridge
  • Verbinden der hue Lampen und LivingColor mit der Fernbedienung: Dazu mit der Remote so nah es geht an die jeweilige Leuchte gehen (diese muss natürlich angeschaltet sein) und dann so lange ON (I) drücken bis ein Ton zu hören ist. Vorgang für weitere Leuchten wiederholen. Wenn alles geklappt hat, können nun alle Lampen mit der Fernbedienung gesteuert werden.
  • Koppeln von Bridge und Fernbedienung durch Drücken der Verbindungstaste an der Bridge und gleichzeitigem Drücken der ON-Taste und Szene 1 Taste auf der Fernbedienung (Geräte müssen sich in unmittelbarer Nähe befinden). Es ertönt erneut ein Ton, der die erfolgreiche Kopplung bestätigt.
  • Übertragung der Verbindungsinformationen von Remote zur Bridge durch erneutes Drücken des Bridge-Verbindungsbuttons und der ON-Taste der Fernbedienung.

Das war’s! Jetzt sollte die Bridge samt aller Leuchten in der App und via LivingColors Fernbedienung zu steuern sein. Netter Nebeneffekt: der ca. 50 Euro teure hue Tap (der offizielle hue Schalter) ist nicht mehr nötig!

Mein Fazit

Ich bin begeistert von den Lampen. Es können unterschiedliche Lichtszenen angelegt, sowie Timer- und geobasierte Aktionen ausgeführt werden. Kürzlich hatte ich die Lampen zur Ausleuchtung einer Feier verwendet. In Kombination mit der großartigen hue Disco App (Link) kam tatsächlich echtes Discofeeling auf, da die App Dank mikrofongesteuerten Lichteffekten den Raum ordentlich belebt hat. Selbst ein Strobo-Effekt ist mit dabei. Hier bin ich mir allerdings unsicher, ob dieser auf Dauer nicht doch etwas schädlich für die LEDs ist.

Applaus für Philips! Ein wirklich tolles Produkt.

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